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Antrag zur Schutzgebietsverordnung „Hackerhölzl“

ÖDP beantragt Ergänzungen für die Schutzgebietsverordnung "Hackerhölzl", um mehr Rechtssicherheit zu schaffen.

Im Hackerhölzl sollen naturnahe Laubwälder wie dieser Eichen-Hainbuchenwald bewahrt werden. Die ÖDP-Stadträte haben zur Ausgestaltung der Schutzgebietsverordnung inhaltliche Vorschläge gemacht, damit das Gebiet bestmöglich geschützt ist. (Bildautor: Dr. Stefan Müller-Kroehling)

Zum Verordnungsentwurf für den geplanten Landschaftsbestandteil "Hackerhölzl" hatten die ÖDP-Stadtäte einige Vorschläge gemacht, um die Verordnung möglichst eindeutig in der Anwendung zu machen und so den bestmöglichen Schutz sicherzustellen. Fachlich wird auf Grundlage des Antrags nun noch geprüft, ob in der Schutzgebietsverordnung der Schutz des Eichelhähers mit aufgenommen werden soll, so dass dieser hier von Bejagung verschont wäre. In Bayern werden, so erläuterte Stadtrat Müller-Kroehling den staunenden Senatsmitgliedern, jährlich 25.000 Eichelhäher geschossen, obwohl jeder Eichelhäher so viele Eicheln kostenlos in den Wäldern verteile, dass davon jährlich 5000 Stück pro Eichelhäher zu jungen Bäumen keimten. "Und genau das wollen wir ihm zumindest im Schutzgebiet auch als sicheren Hafen ermöglichen", so seine Stadtratskollegin Elke März-Granda, die das Schutzgebiet vor einigen Jahren maßgeblich auf den Weg gebracht hatte, denn schließlich solle hier dauerhaft Eichenwald geschützt werden.

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