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Mitfahrerbank – ein alternatives Verkehrskonzept

1. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob die Einrichtung einer „Mitfahrerbank“ in
abgelegenen Stadtteilen und zu den Landkreisgemeinden möglich ist. Mittels einer
„Pilotbank“ soll das Konzept in einer angemessenen zeitlichen Testphase geprüft und
bewertet werden. Dabei soll mit dem Landkreis in den geeigneten Gremien
zusammengearbeitet werden (z.B. ÖPNV-Zweckverband).

2. Nach erfolgreicher Testphase soll das Konzept der Mitfahrerbank ausgeweitet und in das
Mobilitätskonzept integriert werden.

 

Begründung

Hinsetzen, abwarten, einsteigen und zwischen beispielsweise der Innenstadt und abgelegene
Stadtteile oder Gemeinden im Landkreis fahren – durch zwei Mitfahrerbänke kann zwischen beiden
Bereichen neben dem ÖPNV die Anbindung wesentlich verbessert werden.

In vielen deutschen Kommunen findet dieses zusätzliche Angebot immer mehr Anhänger. Bei der
„Mitfahrerbank“ gibt es keine Altersbegrenzung, sie ist zudem eine preiswerte Alternative zum
Individualverkehr und gilt als Ergänzung zum ÖPNV. Es bedarf nur zweier attraktiver Stellplätze
für die Bänke mit entsprechendem Hinweisschild, dazu Marketing in der Presse sowie der
Homepage der Stadt Landshut.

Die farbigen Bänke sind als Kristallisationspunkt für spontane Fahrgemeinschaften gedacht. Es ist
ein Treffpunkt für Bürger, die in entlegene Ortsteile oder in kleine Landkreisgemeinden mitfahren
möchten und Autofahrern, die einen kostenlosen Platz in ihrem Wagen zur Verfügung stellen
möchten. Die neben den Bänken angebrachte Richtungsschilder sind umklappbar und zeigen das
gewünschten Ziel an.

Die Mitfahrerbank soll eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr sein und Lücken des
ÖPNV für schwach versorgte Ortsteile und Gemeinde schließen. Die Mitfahrerbank könnte somit
ein Baustein für das Landshuter Mobilitätkonzeptes werden.

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