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ÖDP-Antragspaket zur Energiewende und für mehr Energieunabhängigkeit

Der Krieg in der Ukraine und die aktuelle Veröffentlichung des Weltklimarats standen im Mittelpunkt der ÖDP Ortsvorstandssitzung am Mittwochabend. Fossile Energien aus Russland, Gas, Öl und Kohle finanzieren Putins Krieg. Selbst Christian Lindner von der FDP habe mittlerweile erkannt, dass uns nur erneuerbare Energien frei und unabhängig von fossilen Autokratien und Oligarchen machen können, hob der Ortsvorsitzende Heiko Helmbrecht hervor, die Ankündigungen der Ampelkoalition, die erneuerbaren Energien massiv auszubauen, müssten so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden.

Die beiden ÖDP Stadträte Elke März-Granda und Dr. Stefan Müller-Kroehling stellten der Vorstandschaft ein wirksames Paket an Klimaschutz-Anträgen für die Stadt Landshut vor. Das Antragspaket zielt auf eine verbesserte Energieeffizienz im Gebäudesektor. Bebauungspläne sollen künftig ein individuelles Energiekonzept beinhalten. Dazu gehören Regelungen zur Minimierung des Wärmebedarfs, zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien, zur Nutzung von Wärmenetzen, sowie von zentralen oder dezentralen Speichern, so März-Granda. Auch die Photovoltaik-Pflicht soll künftig verbindlich in Bebauungsplänen festgeschrieben sein, erläutert Stefan Müller-Kroehling einen der Anträge.

„Darüber hinaus soll die Stadt alle rechtlichen und vertraglichen Regelungsmöglichkeiten im Hinblick auf klimagerechten Städtebau, wie beispielsweise bei Grundstücksverkäufen oder bei städtebaulichen Verträgen nutzen“, betont März-Granda. 

Beisitzer Winfried Wiesnet regte vor einigen Monaten an, den Einsatz fossiler Brennstoffe in künftigen Baugebieten auszuschließen, und sah diese Anregung im ausgearbeiteten Antrag der Stadträtin März-Granda verwirklicht. 

Ein weiteres Plus im Stadtratsantrag-Paket ist eine Variante der Klimarelevanz-Prüfung, wie sie der Landkreis bereits beschlossen hat. Dabei sollen ab sofort jegliche Entscheidungen im Stadtrat hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Klima beurteilt und dokumentiert werden. Viele Bürger wünschen sich das auch für die Stadt, berichtet März-Granda. 

Außerdem möchten die ÖDP-Stadträte die Planungen zum Geothermieprojekt mit Altdorf priorisieren und beschleunigen, damit eine Wärmeversorgung des Landshuter Westens baldmöglichst mit erneuerbaren Energien realisiert werden kann.

“Die Stadt Landshut kann klare Zeichen setzen für das Erreichen der Klimaziele, für die Energiewende und für mehr Energieunabhängigkeit.”, freut sich der ÖDP Ortsvorsitzende Heiko Helmbrecht über die gut durchdachten und stimmigen Anträge und hofft auf eine baldige Umsetzung derselben. Schließlich habe der UN-Generalsekretär Antonio Guterres zurecht mit drei Worten eindringlich gewarnt: “Delay means Death” (Verzögerung heißt Tod).

>>> Hier sehen Sie die Anträge in der Übersicht
 

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